Sonntag, 22. September 2013


Hallo meine Lieben.
Mir geht es soweit ganz gut:) Sonntag war ich bei meinen Freundinnen 'Salamawit' und 'Semhar' essen. Wir haben Buchstabensuppe aus dem guten altem Deutschland gekocht und dabei wieder einmal die Kaffee Zeremonie durchlebt. 
Die ältere der beiden arbeitet in einem Restaurant im Büro. Ich habe erst die Rechnungen sortiert und dann durfte ich mir die Küche anschauen. Ca 20 Frauen haben dort gearbeitet. Es war viel los und ich konnte mir leider keinen ihrer Namen behalten. Danach sind wir ins Hotel und haben meine Koffer für den Umzug gepackt. Nach langem hin und her und großem Reisen durch die Stadt hat sich herausgestellt, dass ich wegen der schlechten Umstände und Sicherheitsgründen in deren 13qm Zimmer mit 3 anderen Personen nicht leben darf und musste somit wieder ins Hotel. Schade drum , da ich es sehr gemütlich fand.

Der Kindergarten bietet meinem Tag sehr viel Abwechslung und die Kinder sind total verblüfft von mir. Anfangs haben sie eine große Distanz eingehalten doch nach einigen Späßchen haben sie mich in ihrer Truppe akzeptiert. Ich muss die Kinder wickeln, füttern, aufs Töpfchen setzen und nach einem heftigen Streit wegen einer puppe ohne jegliche Sprachkenntnisse beruhigen. Die Kinder und ich haben uns ins Herz geschlossen. Und somit kriegen wir auch das geregelt.
Ich hoffe euch geht es auch gut! :)
mit vielen lieben grüßen vom anderem Kontinent Afrika.




Montag, 16. September 2013

So. Vor 2 Tagen bin ich in Afrika angekommen. Das Hotel ist super und die Menschen sehr höflich.
Sonntag Abend war ich Pizza essen und habe aber nur ein Stück gegessen und habe mir den Rest einpacken lassen.
Auf dem weg ins Hotel saß eine Mutter mit drei Kindern am Straßenrand. Ich habe ihr die Pizza gegeben. Sie war sehr überrascht und hat gebetet und meine Haut gestreichelt. Hier ist es sehr einfach die Menschen glücklich zu machen. Es war ein tolles Kennenlernen der Menschheit hier. Die Mädchen bei denen ich die nächsten drei Monate mit in der Wohnung wohne, sind wundervoll. Sie sind nett und haben mich zum Abendessen eingeladen. Ich habe die eritreische Kaffeezeremonie mitbekommen und es war sehr beeindruckend. Asmara ist eine sehr schöne Stadt mit vielen, zwar sehr armen, aber ausdrucksstarken Menschen. Natürlich vermisse ich meine Familie und meine Freunde, aber ich bin froh meine Erfahrungen hier machen zu können. Dies sind die beiden Mädchen bei denen ich meinen Aufenthalt verbringe.

Sonntag, 1. September 2013

Bald ist es soweit! Meine Reise nach Afrika kann beginnen. Ich bin Tilda Kistner, 16 Jahre jung und habe den Realschulabschuss seit Sommer 2013 in der Tasche. Doch wie geht es weiter? Ich habe mich zu einem Praktischen Jahr entschlossen  und nutze nun meine vielen persönlichen Kontakte, hier und in Eritrea, um dort außergewöhnliche Erfahrungen zu sammeln. Im Auftrag der Hilfsorganisation ARCHEMed und Aufbau Eritrea e.V. unterstütze ich das Day Care of Orotta Hospital in Asmara, der Hauptstadt Eritreas. Diese drei Monate werden mit Sicherheit tiefe Eindrücke in meinem Leben hinterlassen und ich freue mich darauf, euch durch meinen Blog Eritrea etwas näher zu bringen.

Ab Mitte Dezember bin ich dann in Düsseldorf zu finden. Die Menschenrechtsorganisation Aktion Weißes Friedensband (Dachverband ist der Paritätische Wohlfahrtsverband) gibt mir die Chance, an vielen Projekten mitzuarbeiten.

Da Friedensband sich aber durch Spenden finanziert, suche ich noch Sponsoren für mein Vorhaben, die bereit sind, meine Schulungen, die gesetzlich vorgeschrieben sind, und sonstigen Kosten finanziell zu unterstützen.

Ich freue mich sehr auf das bevorstehende "Abenteuer" - ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Tilda Kistner